Nachsorge

Auch nach der OP zur Brustvergrößerung sollten Patientinnen einige Punkte beachten, um das Behandlungsergebnis nicht zu gefährden.

» Unmittelbar nach der Operation wird die Brust für ein paar Tage gespannt sein.
Schmerzen bedürfen entsprechender Schmerzmedikamente, die großzügig verabreicht werden.

» Nach einigen Tagen wird der Druckverband durch einen medizinischen Büstenhalter ersetzt.
Dieser sollte optimal sitzen, die Brust stützen und sie nicht einengen. Den Büstenhalter trägt man in den ersten 6 Wochen.

» Die Drainagen werden meist am Tag nach der Brustvergrößerung entfernt, die Fäden sind in der Regel resorbierbar.

» Zunächst wird die Narbe noch rot sein, verblasst aber innerhalb einiger Monate und passt sich der umgebenden Haut an.
Während des folgenden halben Jahres ist eine UV-Bestrahlung der Narbe zu verhindern (z. B. Sonnenbad).

» Die volle Arbeitsfähigkeit ist nach wenigen Tagen, meist nach einer Woche wiederhergestellt.

» Auf Duschen sollte in der ersten Woche verzichtet werden.

» Der Sexualpartner sollte die ersten zwei Monate nach der Brustvergrößerung äußerst behutsam mit den behandelten Brüsten umgehen und jede Überbeanspruchung vermeiden. Dies gilt auch für sportliche Aktivitäten und Haushaltsarbeiten (z. B. Bügeln und Fensterputzen).

» Etwa einen Monat nach der Operation ist die Verkapselung des Implantats abgeschlossen. Die Brust bleibt aber weiterhin gespannt und wird erst einige Wochen später weich. Bis die ursprüngliche Konsistenz und Sensibilität der Brust wieder erreicht ist, können Monate vergehen.

 

Haben Sie Fragen zur Brustvergrößerung?

Dr. Dr. med. Matthias Siessegger aus Köln hilft Ihnen gerne weiter

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