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Mutter Natur hat manchen Frauen auseinanderstehende Brüste gegeben, manch anderen asymmetrische, hängende, stehende, sehr große oder auch sehr kleine. Letztere fasst man unter dem medizinischen Überbegriff „Mikromastie“ zusammen. Diese Anomalie zeigt sich erstmals in der Pubertät und kann gerade für Mädchen in diesem kritischen Alter sehr belastend sein. Langfristig kann dieses Problem mit einer Brustvergrößerung gelöst werden.

Welche Ursachen gibt es für eine Mikromastie?
Ist der Busen im Verhältnis zum Rest des Körpers unterentwickelt, liegt das meist an einer Fehlbildung der Brustdrüse, die genetisch bedingt zu klein angelegt ist. Betroffene Frauen bilden ein stark verringertes Brustdrüsengewebe aus und sind meist unfähig, ein Baby zu stillen.

Es gibt aber auch noch andere Ursachen, die für eine sehr kleine Brust verantwortlich sind.

Häufig sind es Störungen im Hormonhaushalt, die einen zu kleinen Busen bedingen. Das weibliche Brustwachstum wird von Hormonen beeinflusst. Liegen verschobene Verhältnisse im Östrogen- und Progesteron-Haushalt vor, kann das auch Unregelmäßigkeiten in der Brustentwicklung zur Folge haben. Bei der Mikromastie weisen die Brustzellen dann eine verminderte Anzahl an Rezeptoren für eben diese wichtigen Hormone auf. Die Folge: Es kommt kein Wachstumssignal im Zellinneren an – die Brust bleibt flach. Möglich ist aber auch eine Eierstockinsuffizienz, bei der die weiblichen Hormone in nicht ausreichender Menge gebildet werden.

Eine weitere Ursache liegt in der Brustmuskulatur. Ist der Brustmuskel nicht vollständig angelegt oder fehlt er komplett, so kann sich das auch auf die Optik des Busens auswirken. Er wirkt dann verhältnismäßig klein.

Oft sind auch extreme Gewichtsabnahmen oder Erkrankungen, wie Magersucht, dafür verantwortlich, dass der Fettanteil der Brüste zu stark schwindet und ein sehr kleiner Busen zurückbleibt.

Wird die Störung des Brustwachstums bereits in der Pubertät ersichtlich, kann auch eine chromosomale Anomalie, also ein Gendefekt, dahinterstecken. Beispiele hierfür sind das andrenogenitale Syndrom (eine Stoffwechselerkrankung, bei der die Hormonbildung in der Nebennierenrinde gestört ist und zu viele männliche Geschlechtshormone gebildet werden), das Ullrich-Turner-Syndrom (bei dem sich anstelle der zwei Geschlechtschromosomen XX nur ein funktionsfähiges Chromoson in den Körperzellen befindet) oder die Gonadendysgenesie (eine Fehlbildung der Eierstöcke).

Neues Selbstbewusstsein durch Brustvergrößerung mit Implantaten
Jede gesundheitlich unbeeinträchtigte Frau, die unter einem sehr flachen Busen leidet, kann eine Brustvergrößerung mit Implantaten bei uns durchführen lassen. Durch den Ausgleich der Körperproportionen kann sie sich endlich vollends weiblich fühlen. Ihre Lebensqualität wird gesteigert, das Selbstbewusstsein gestärkt. Die Psyche rebelliert nicht mehr.

Jedoch sollte die Korrektur erst bei Volljährigkeit vorgenommen werden, wenn das Brustwachstum abgeschlossen bzw. die Pubertät beendet ist. Auch sollte abgeklärt werden, ob eine Mikromastie vorliegt bzw. welche Ursachen dafür infrage kommen. Bei jungen Patientinnen ist es auch möglich, dass ein stark verzögertes Brustwachstum vorliegt. In diesem Fall können auch Hormontherapien helfen. Dies sollte im Vornherein medizinisch abgeklärt werden.

Brustvergrößerung in Köln
Für ein schönes, volles Dekolleté, das zur jeweiligen Figur der Patientin passt, stehen uns verschiedene Größen und Formen von Silikonimplantaten zur Verfügung. In einem Vorgespräch wird das entsprechende Implantat ausgesucht und später mittels eines chirurgischen Eingriffs entweder durch einen Hautschnitt in die Achselhöhle, die Unterbrustfalte oder die Brustwarze vor oder hinter dem Brustmuskel platziert.

Dr. Dr. med. Matthias Siessegger ist ein erfahrener Operateur und hat schon unzählige Brustvergrößerungen durchgeführt. Seine präzise Arbeitsweise führt zu natürlich aussehenden Ergebnissen.

Interessieren auch Sie sich für eine Brustvergrößerung in unserer Praxis?
Kontaktieren Sie uns hierzu gerne für einen unverbindlichen Kennenlerntermin.
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