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Viele Frauen, die sich eine Brustvergrößerung wünschen, müssen sich vor einem Eingriff vielen Überlegungen stellen und Entscheidungen treffen. Eine der häufigsten Fragen betrifft das Material, das die Brust später größer machen soll: „Welche Art von Implantat soll ich wählen?“ Wir stellen Ihnen in diesem Artikel den Unterschied zwischen Silikonimplantaten und Kochsalzimplantaten vor.

Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten
Geht es um eine Brustvergrößerung, sind Silikonimplantate heutzutage das Mittel der Wahl. Sie werden umhüllt von bis zu acht Lagen angerautem Silikon. Dies ist ein aus dem chemischen Element Silizium hergestellter gummiartiger Kunststoff. Keine Sorge – das Material ist gut erforscht und strengstens geprüft. Außerdem wird es in der Medizin für viele verschiedene Zwecke eingesetzt, u.a. für Wunddrainagen.

Im Inneren des Brustimplantats befindet sich das Silikongel. Es weist eine fast gummibärchenartige Konsistenz auf, die das Implantat zum einen formstabil hält und zum anderen seine Auslaufgefahr enorm minimiert. Die Möglichkeit, dass ein modernes Brustimplantat z.B. infolge eines Unfalls oder durch starken Druck platzt, ist heutzutage äußerst selten.

Verschiedene Formen und Gelarten ermöglichen es, dass die vergrößerte Brust nach der OP eine festere oder weichere Beschaffenheit erhält – wobei sie sich immer natürlich anfühlt und auch so aussieht.

Brustvergrößerung mit Kochsalzimplantaten
Eine Alternative zu Silikonimplantaten stellen Kochsalzimplantate dar. Sie bestehen aus einer Silikonhülle, die während des Eingriffs mit einer Kochsalzlösung gefüllt wird.

Implantate mit Kochsalz sind kostengünstiger als Silikonimplantate, weisen aber nicht so viele Vorteile auf: Sie sehen häufig unnatürlich aus und fühlen sich deutlich künstlicher an. Zudem können sichtbare Wellenbildungen und gluckernde Geräusche auftreten. Weiterhin ist das Risiko, im Laufe der Zeit an Flüssigkeit und Form zu verlieren, hoch.

Sollte das Kochsalz aus der Implantathülle austreten, sind keine gesundheitlichen Schäden zu erwarten. Kochsalz ist von Natur aus im Körper enthalten. Im Falle eines Platzens oder einer undichten Stelle resorbiert der Körper die Flüssigkeit und scheidet sie über die Nieren wieder aus. Dadurch verliert die Brust aber deutlich an Form: Das Implantat muss ausgetauscht werden.

In Deutschland werden Kochsalzimplantate heute kaum mehr eingesetzt. In unseren Nachbarländern und vor allem in den USA findet man sie jedoch noch. In Amerika liegt der Marktanteil der Implantate bei etwa 50 Prozent.

Brustvergrößerung in Köln
Wir hoffen, Ihnen mit diesem Artikel eine grundlegende Frage in Bezug auf eine potentielle Brustvergrößerung beantwortet zu haben. Wenn Sie weitere Fragen haben oder einen unverbindlichen Beratungstermin vereinbaren wollen, wenden Sie sich gerne an uns.

Ihr operierender Arzt Dr. Dr. Siessegger hat bereits unzählige Brustvergrößerungen durchgeführt und ist ein echter Könner auf dem Gebiet.

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